Dienstag, 14. April 2026

Eifelsteig, Etappe 7

Heute ging es von Ripsdorf nach Niederehe. Das ist eine Strecke von etwas mehr als 25 Kilometern und etwa 340 Höhenmetern bergauf. Das war etwas anstrengender als gestern, aber dafür war das Wetter den ganzen Tag sonnig.

Start am Hofladen

Der Hofladen an unserer Übernachtungsstätte war heute tatsächlich die einzige Einkaufsmöglichkeit. Immerhin habe ich zwei 0,7 l Flaschen Apfelsaft mitgenommen und in meine leere Colaflasche umgefüllt.

Bei den Trinkpausen gab es heute Apfelsaft

Die erste Attraktion war der Kalvarienberg. Er hat eine merkwürdige Form: Ein langsam ansteigender Höhenrücken, der am Ende steil in Richtung auf das Dorf Alendorf abfällt. Bewachsen ist er mit Rasen und Wacholderbüschen. 

Michael am Kalvarienberg

Es gibt einige Kreuzwegstationen auf dem Weg zum Gipfelkreuz. Es sind meist Kreuze aus rotem Sandstein. Das Gipfelkreuz war schwer zu fotografieren, weil die Sonne genau dahinter stand.

Gipfelkreuz

Die Aussicht war bei dem sonnigen Wetter natürlich fantastisch. 

Aussicht vom Kalvarienberg

Den Weg hätte man heute auch als Weg der langsamen und stetigen Auf- und Abstiege bezeichnen können. Abgesehen vom Abstieg vom Kalvarienberg und einem kleinen Abschnitt nahe dem Ende, waren die Auf- und Abstiege eher gemächlich. Häufig folgte der Weg einem langen und breiten Tal, bis man am Ende des Tales auf eine Hochebene gelangte.

Typischer Weg heute

Eine Einkehrmöglichkeit gab es heute in Mirbach, dem einzigen Ort an der Strecke, leider nicht, daher haben wir uns Lunchpakete mitgeben lassen.

Michael vor der
Erlöserkirche in Mirbach

Nach dem Mittagessen ging es überwiegend bergab und wir kamen an gewaltigen Steinbrüchen vorbei.

Steinbruch

Wir gelangten dann zum Bahndamm der ehemaligen oberen Ahrtalbahn. Heute ist das (zumindest an einigen Stellen) ein asphaltierter Radwanderweg. Dieser führte uns dann zur größten Sehenswürdigkeit des Tages: Dem Dreimühlen-Wasserfall.

Dreimühlen-Wasserfall

Beim Bau der Bahnstrecke wurden die Abflüsse von drei Bächen zusammengelegt und über einen Wasserfall abgeleitet. Seitdem wächst dieser Wasserfall jedes Jahr um 10 cm, weil das Wasser sehr kalkhaltig ist und sich der Kalk ablagert.

Ab hier wurde es dann noch einmal richtig schwierig mit dem Weg, aber auch das konnten wir gut meistern.

Warnschild

Wir lernten noch, dass es auch einen Krimi-Wanderweg gibt. Was man da wohl aufklären soll?

Krimiwanderweg?

Im Hotel angekommen sind wir jetzt auf unsere Notvorräte angewiesen. Hier ist Ruhetag und nicht einmal der Pizzaservice, den ich vorher herausgesucht hatte, liefert heute in dieses Dorf! Michael hat noch ein halbes Lunchpaket und eine Wurst vom gestrigen Abendbrot übrig, während ich eine Prinzenrolle mit Schokoladendoppelkeksen verspeise. Morgen soll es bei km 10 einen Supermarkt geben, da können wir dann Nachschub kaufen.

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