Heute ging es von Niederehe nach Müllenborn. Geplant waren 22,4 Kilometer mit etwa 500 Höhenmeter bergauf. Am Ende waren es wegen einiger Umwege fast 25 Kilometer, aber gefühlt war es nicht so anstrengend wie gestern.
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| Startfoto in Niederehe |
Die erste Sehenswürdigkeit des Tages war die Burg Kerpen. Sie wurde um 1150 erbaut, heute dient sie als Hotel und Veranstaltungsort.
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| Burg Kerpen |
In Berndorf fiel uns sofort auf. dass es zwei Kirchen nahe beieinander gibt.
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| 2 Kirchen in einem Dorf |
Die Kirche oben auf dem Hügel ist eine Wehrkirche mit fest ummauertem Hof. Auf dem Weg nach oben ist ein Kreuzweg angelegt.
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| Wehrkirche mit Kreuzweg |
Mittag machten wir in Hillesheim. Dieser Ort ist ein richtiges Mittelzentrum: Beim Geldautomaten hat sich Michael mit Bargeld versorgt (nicht ganz unwichtig in dieser Gegend!) in einem Outdoorladen habe ich mir ein neues Regencape gekauft und im Supermarkt habe ich Cola Zero und neue Notvorräte bekommen. Das Wichtigste ist aber, dass wir das Krimi-Hotel und das Kriminalhaus gefunden haben.
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| Krimi-Hotel |
Im Kriminalhaus haben wir im Café Sherlock zu Mittag gegessen. Wir saßen am Tisch von Miss Marple und dort bekam ich sogar Ploughman's Lunch!
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| Ploughman's Lunch |
Das Café ist sehr liebevoll eingerichtet, alles mit dem Bezug auf bekannte Krimis.
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| Im Café Sherlock |
Der Auslöser für diese Krimi-Vermarktung ist wohl die Reihe der Eifel-Krimis von Jacques Berndorf. Ich kenne sie noch gar nicht, aber jetzt werde ich wohl mindestens einen davon lesen!
Im Kriminalhaus gibt es außerdem noch eine Buchhandlung, ein Krim-Archiv mit über 30000 Krimis, die man dort lesen kann, und einen nachgestellten Mordfall im Dachgeschoss, den man selbst aufklären darf. Dafür hatten wir aber leider nicht genug Zeit.
Beim Verlassen von Hillesheim entdeckten wir die hohe Stadtmauer - wirklich beeindruckend.
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| Stadtmauer von Hillesheim |
Normalerweise folgt nach einer Ortschaft immer ein kräftiger Anstieg. Hier ausnahmsweise einmal nicht. denn der Weg führte durch das hübsche Bolsdorfer Tälchen nach unten.
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| Bolsdorfer Tälchen |
Auf der Brücke einer viel befahrenen Straße überquerten wir den Fluss Kyll. Danach folgten dann die bereits nach dem Mittag erwarteten heftigen Anstiege.
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| Tunnel unter der Straße |
Der letzte Anstieg führte auf den Rother Kopf und dort erwartete uns eine wirklich skurrile Landschaft mit Höhlen und kleinen Kratern. Vulkaneifel at its best! Einige Formationen sahen so aus, als ob sie absichtlich verschlossen waren. Ich rief laut: "Sesam, öffne Dich!" Leider passierte aber nichts.
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| "Sesam öffne Dich" klappte hier nicht! |
Einer Treppe, die in die Tiefe eines schwarzen Loches führte, sind wir vorsichtshalber nicht gefolgt. Hinterher haben wir das ein wenig bereut ...
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| Treppe ins schwarze Loch |
Unser Hotel ist das schönste bisher: Geräumige Zimmer, tolles Abendessen und ein Super-Service!
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| Landhauspfanne - sehr lecker! |













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