Donnerstag, 16. April 2026

Eifelsteig, Etappe 9

Heute ging es von Müllendorf nach Neroth. Geplant waren 22,1 Kilometer und etwa 650 Höhenmeter bergauf. Am Ende wurden es über 24 Kilometer und es kamen wohl auch noch ein paar Höhenmeter dazu. Damit war es die härteste Etappe dieses Abschnitts. Wir haben etwa 9,5 Stunden dafür benötigt - inklusive Pausen.

Startfoto in Müllenborn

Die erste Hälfte der Etappe meanderte der Weg durch die Gerolsteiner Dolomiten. Manchmal ging es auf schmalen Pfaden direkt unterhalb der steilen Felswände entlang.

Weg durch die Gerolsteiner Dolomiten

Das erste Highlight war die Aussicht vom Felsen Munterley. Es war dahin ein verdammt steiler und anstrengender Anstieg.

Aussicht auf Gerolstein von der Munterley

Weil man immer wieder Täler durchqueren musste, blieb es ein ständiges Auf und Ab. Belohnt wurden wir für die Anstrengung mit der Buchenlochhöhle.

Eingang der Buchenlochhöhle

Diesmal haben wir uns in das schwarze Loch hinein getraut und ich konnte endlich meine mitgenommene Stirnlampe einsetzen.

Beim Erforschen der Höhle

Besonders weitläufig ist die Höhle nicht. Interessant war sie trotzdem: Schon vor 30000 Jahren sollen hier Menschen gelebt haben.

Eigentlich wollten wir jetzt zum Mittagessen nach Gerolstein absteigen, aber wir mussten einen großen Umweg machen. Die eingeplante Brücke über die Bahn existierte nicht mehr!

Keine Brücke über die Bahn!

Nach dem Mittagessen in einer Pizzeria kam ein steiler, langer und anstrengender Anstieg, den ich nur mit zwei kurzen Erholungspausen schaffte.

Unterwegs kamen wir an einigen Kreuzen vorbei, die mit einer alten Sage verbunden waren.

Davitskreuz

Der Felsen am Gipfel heißt Dietzenley und liegt auf 617 Metern Höhe. Dort gab es einen Aussichtsturm!

Aussichtsturm an der Dietzenley

Ich liebe ja Aussichtstürme und musste ihn natürlich sofort erklettern. Die Aussicht war großartig!

Aussicht von der Dietzenley

Der größte Anstieg war damit geschafft, aber es waren immer noch fast 8 Kilometer bis zum Ziel. Das zog sich hin und wir machten noch zwei weitere kurze Trinkpausen. Das war ganz schön anstrengend heute!

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